Der finale Spieltag sollte noch genügend Zündstoff beinhalten. Whoppy führte mit nur 1 Punkt Vorsprung vor Bude, konnte sich also keinen Fehltritt erlauben. Bags wiederum ebenfalls mit nur 1 Punkt vor Fraggle auf dem 3. Platz. Alle Spieler waren gezwungen, noch einmal das Letzte aus sich herauszuholen. Sei es, um doch noch einen Spitzenplatz zu ergattern, oder wie Mowgli, Eddy und Schwelles, noch einmal als Zünglein an der Waage in den Spitzenkämpfen einzugreifen und so noch einmal in die Schlagzeilen zu geraten.Zunächst fochteten Eddy und Mowgli ein heißes Duell aus, das Eddy für sich entscheiden konnte. Eine bisschen Selbstvertrauen zum Saisonende in die eigene Stärke konnte wiederhergestellt werden.
Anschließend versuchte Mowgli, dem Fraggle alle Chancen auf den 3. Platz zur Nichte zu machen. Musste aber jedes Mal mit einer herben Schlappe das Feld räumen. Dann drehte er seine Mütze um, ballte die Faust, knallte Schwelles einen Schock Aus um die Ohren, um dann dem Bags zum endgültigen 3. Platz zu verhelfen, in dem er Fraggle dann endlich den Todesstoß versetzen konnte. Ja, das Grauen der Tabellenspitze hatte einen Namen: Mowgli.
Bis dahin hatte sich die Tabellenspitze genüsslich zurück gelehnt, um das bunte Treiben zu beobachten. Doch die Stunde war geschlagen. Whoppy geriet gegen Schwelles in den Endkampf. Wie konnte das passieren ? Ausgerechnet Schwelles ! Whoppy wusste, dass er jeden 2. Endkampf gegen Schwelles verloren hatte. Ein einziges Spiel trennte ihn von Kammer, der argwöhnlich auf der Lauer lag. Im Falle eines Punktegleichstandes wäre Bude aufgrund seiner hohen Spieleanzahl neuer Spitzenreiter. Doch er liess sich nicht beirren, unter Druck spielt Whoppy am Besten. Hochkonzentriert wurde Schwelles abgefertigt. Steine vielen von seinem Herzen. Die Erleichterung war ihm anzumerken. Nur noch eine Runde trennte ihn vom großen Pokalsieg 2008. Doch dann kam der Schock:
In der letzten Runde rutschte Whoppy erneut in den Endkampf. Ein nervenzerreißendes Finale hatte begonnen. Diese letzte Runde spiegelte die ganze Saison wieder. Diesmal war es ausgerechnet gegen Bags, der frisch und frei aufspielen konnte, da sein 3. Platz in trockenen Tüchern war. Doch postwendend wurde Bags aber auch klar, dass er nun die Hürde zwischen dem Pokalsieg oder nicht Pokalsieg war. Die ganze Welt schaute nun auf ihn. Eine zwielichtige Entscheidung bei der Würfeldrehung könnte ihm größte Probleme bereiten. Auf in den Kampf.
Whoppy schüttelte die Anspannung ab und schockte mit Nerven wie Drahtseile. Er gewann souverän das Endspiel, warf seinen Becher vor Freude in den Nachthimmel des 18. Dezembers, jubelte, kreischte, tanzte und brüllte. Alle beteiligten gratulierten und freuten sich mit ihm: Whoppy hatte so eben den Pokalsieg von 2007 verteidigt und damit zum 4. mal diesen Titel geholt.